In Zeiten, in denen die Kirchensteuereinnahmen sinken, die Zahl der Gemeindemitglieder abnimmt, die staatlichen Zuschüsse für die Jugend und für die Senioren immer weniger werden, ist Eigeninitiative mehr gefordert denn je.

Einerseits sind die Kinder und Jugendlichen von heute die Erwachsenen von morgen. Sie bestimmen mit ihrer Lebenseinstellung und Lebensausrichtung die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wir als christliche Gemeinschaft sind verpflichtet dieses Zukunftsbild durch Erziehung, Ausbilden und Vorleben maßgeblich mit zu gestalten.
Andererseits geraten gerade viele ältere Menschen, die nicht wie früher in großen Familien leben, in eine gewisse Altersisolation, wenn ihre körperliche oder geistige Beweglichkeit nicht den Ansprüchen einer immer schneller sich entwickelnden Gesellschaft entspricht.

Diese Menschen brauchen Ansprache, Einladung und Integration in ein funktionierendes Gemeindeleben. Der Förderverein christlich missionarischer Jugend- und Seniorenarbeit setzt sich ein für eine Gesellschaft, die sich nach Gottes Geboten ausrichtet.

Dies bedeutet uns vor allem:

- Aufnahme einer jeden Person in eine liebende Gemeinschaft
- Gegenseitige Achtung, Toleranz und Vergebung
- Buße und Umkehr bei Fehlverhalten
- Ehrlichkeit, Integrität nicht nur von Führungskräften in den verschiedenen   gesellschaftlichen Gruppen
- Vorbildverhalten nicht nur von Führungskräften

Einer unserer Leitgedanken für den FmcJuS:

In meines Vater Haus sind viele Wohnungen(Joh.14,2)

In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen
Wir wollen Menschen zum Vater einladen.
Die Vaterliebe Gottes, wie sie uns in Gottes Wort begegnet,
in seinem Zuspruch und seinem Anspruch an unser Leben,
soll Maßstab und Motivation unseres Handelns sein.
In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen
Wir wollen Menschen eine Herberge auf ihrem Weg geben.
Es ist uns wichtig, dass Menschen durch unsere Gruppen, Kreisen,
der Lichtschein von Gottes Zuhause erreicht.
In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen
Wir wollen in all unser Unterschiedlichkeit zusammen stehen.
Wir sind uns bewusst, dass wir uns gerade in unserer Unterschiedlichkeit
in Gaben und in Überzeugungen gegenseitig Korrektur und Ergänzung sind.
In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen
Wir wollen unser Leben und unsere Häuser für Menschen öffnen.
Wir wollen miteinander Glauben und Leben teilen.
In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen
Wir wollen uns bewusst machen, dass all unsere Kreise, Aktionen ...
nicht das Zuhause Gottes sind, sondern nur dazu einladen.